EEG-Reform – einige Verbesserungen – Details sind noch zu klären

Das neue EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) soll am 1.1.2021 in Kraft gesetzt werden. In vielen Gesprächen mit Bundes- und Landespolitikern sowie in schriftlichen Stellungnahmen zum Entwurf haben wir von ZIEL 21 unsere Vorschläge zu Verbesserungen besonders im Bereich der Photovoltaik eingebracht.

Im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf des neuen EEG 2021 gibt es jetzt doch einige positive Änderungen im Bereich der Photovoltaik.

Für eine erfolgreiche Fortsetzung unserer PV-Kampagne im Landkreis Fürstenfeldbruck war  uns ganz wichtig, dass die Befreiung der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch für Anlagen bis 30 kWp (bislang 10 kWp) angehoben wurde. Bisher war es leider häufig so, dass aufgrund der Eigenverbrauchsregelung Dächer aus wirtschaftlichen Gründen nur bis 9,99 kWp PV-Leistung belegt wurden, obwohl noch mehr Platz für Module und somit eine höhere Leistung möglich gewesen wären.

Wir begrüßen auch, dass es keine Smart-Meter-Pflicht für Photovoltaik-Anlagen kleiner 7 kWp geben soll, denn die dadurch entstehenden Kosten hätten sich ebenfalls negativ auf die Wirtschaftlichkeit ausgewirkt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Anschlussregelung kleiner PV-Anlagen, die nach 20 Jahren aus der Förderung fallen und durch eine neue Regelung von den Betreibern auch weiter genutzt werden können. Ebenso soll es eine Entbürokratisierung des Mieterstroms oder die Sonderausschreibung für Agro-PV-Projekte geben. Hierbei erwarten wir uns in den nächsten Tagen noch genauere Details, die hoffentlich dazu beitragen werden, die hohe Nachfrage nach PV-Anlagen auch weiterhin aufrecht zu erhalten.