Gebäude-Energiestandards

Der Energiestandard eines Gebäudes legt fest, wie hoch der Energiebedarf pro Quadratmeter Energiebezugsfläche und Jahr sein darf. Doch im Baubereich werden  unterschiedliche Bezeichnungen für Energiestandards von Gebäuden verwendet und nicht jede Bezeichnung leistet eine Aussage zur Qualität des Gebäudes. So ist der Begriff Energiesparhaus nirgendwo verbindlich definiert und somit kann daraus auch kein Rückschluss auf die tatsächliche Energieeinsparung des Gebäudes gezogen werden. Doch es gibt auch verbindliche Angaben, die eine Einordnung von Gebäuden erlauben.

Wohnungsbau - Fassade - DämmungWir geben Ihnen hier einen kurzen Überblick über die wichtigsten Energiestandards und zeigen Ihnen, wo Sie weitere verlässliche Informationen finden.

Es gibt verschiedene Standards, die den energetischen Grad eines Hauses mit klar festgelegten Grenzen für den Heizwärmebedarf oder den Primärenergiebedarf beschreiben, so zum Beispiel das:

Um Fördermittel oder Kredite der KfW-Förderbank in Anspruch nehmen zu können, ist die Einhaltung der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) ausschlaggebend. Mit den KfW-Standards können die gesetzlichen MIndest-Vorgaben der EnEV in Stufen unterschritten (im Sinne von verbesserte) werden und man kann so umfangreiche Förderungen oder günstige Kreditmittel für den Neubau oder die energetische Sanierung in Anspruch nehmen. Das Passivhaus hat zum Beispiel einen besonders niedrigen Primärenergiebedarf und wird wie ein Effizienzhaus 55 gefördert, sofern der Jahres-Primärenergiebedarf 40 kWh/m² Gebäudenutzfläche sowie der Jahres-Heizwärmebedarf 15 kWh/m² Wohnfläche nicht überschreitet.

Laufend aktualisierte Informationen zu den Definitionen der Standards finden Sie auch auf den folgenden Seiten:

www.zukunft-haus.info
www.dena.de

BAFA-Förderung

Hier geht es zu den Förderprogrammen des Bundesamtes für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA:

Heizen mit Erneuerbaren Energien