Steuerliche Begünstigungen für E-Fahrzeuge

  • Steuervorteil für an Arbeitnehmer gestellte Elektro-Dienstwagen (0,5 %-Regel) und E-Dienstbikes (0 %-Regel)
    Ein Arbeitnehmer, der seinen Firmenwagen auch privat nutzt, muss monatlich 1 % des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Dies soll sich künftig für Elektro- und Hybridfahrzeuge ändern, indem ein halbierter Satz von 0,5 % für die Fahrzeuge gilt. Die Neuregelung soll gelten für Elektro- und Hybridfahrzeuge, die im Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2021 gekauft oder geleast werden (Es gilt das Auslieferungsdatum des Fahrzeugs, nicht das Bestelldatum!). Mehr Infos dazu finden Sie unter https://www.electrive.net/2018/10/16/die-05-prozent-regelung-fuer-elektro-und-hybridautos/

Zudem ist im Gespräch, dass künftig (ebenso geplant ab 01.01.2019) der geldwerte Vorteil von E-Bikes, die als Dienstfahrzeug und privat genutzt werden, für die Arbeitnehmer komplett steuerfrei wird.

  • Vergünstigungen bei der KFZ-Steuer
    Bei der Kraftfahrzeugsteuer gilt seit 01. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2020 bei erstmaliger Zulassung reiner Elektrofahrzeuge eine Steuerbefreiung von 10 Jahren. Nach Ablauf der steuerfreien Zeit zahlt der Fahrzeughalter des E-Autos nur rund 50% der herkömmlichen PKW Steuer.
  • Strom für E-Fahrzeuge beim Arbeitgeber muss nicht versteuert werden
    Wer sein Elektroauto (egal ob privat oder als Firmenauto) im Betrieb des Arbeitgebers oder eines verbundenen Unternehmens aufladen darf, muss die „elektrische Tankfüllung“ sowie die private Nutzung der betrieblichen Ladevorrichtung nicht als geldwerten Vorteil versteuern. Anders als bei anderen Arbeitgeber-Vergünstigungen, wie etwa beim Dienstwagen oder Essensgutscheinen, sind demnach die eingesparten Stromkosten für das Tanken für den Arbeitnehmer steuerbefreit (§ 3 Nummer 46 EStG).
  • Ein Dienstfahrrad über das Modell „JobRad“
    JobRad funktioniert ähnlich wie das Dienstwagenleasing –aber ausschließlich mit Fahrrädern und E-Bikes. Der Arbeitgeber least oder kauft das Wunschrad des Arbeitnehmers und überlässt es diesem zur freien Nutzung von und zur Arbeit und in der Freizeit. Hier greift zwar bei der Versteuerung die 1 %-Regel des Listenpreises, jedoch muss der Weg zur Arbeit nicht mit 0,03 % je Entfernungskilometer versteuert werden (sofern die Fahrräder nicht über 25 Stundenkilometer fahren). Auch kann zusätzlich die Pauschale für den Arbeitsweg von 0,30 € je Entfernungskilometer genauso mit dem Fahrrad geltend gemacht werden. Siehe für weitere Infos den folgenden Link https://www.jobrad.org/aktuelles.html